weil jeden tag das jahr schon wieder
immer viel zu schnell verfliegt
und das staunen mit sich nimmt
dass es noch immer
dich und mich
und uns
gewachsen unverändert neu
bekannt und voll geheimnis
bei und für einander gibt
und jeden tag
find ich uns neu
im aus erleben
alt geschaffnen
frisch bekannten
unerwartet seins
jedes jahr an jedem tag schon wieder
wächst uns das leben gemeinsam
staunenswürdig dauernah
(copyright © 1.12.2018, bernd pol)
Samstag, 1. Dezember 2018
Donnerstag, 22. November 2018
runderneuernd
vielleicht genügt es
einen ersten schritt zu machen
wenn der letzte fast vorüber ist
und
ein leben geht vorüber
immer fast ohne ende
noch
gleitet die welt unter mir
zwischen traum und schweben
diesen ewigen moment
verschenke ich gerne
erneuernd erneut
(copyright © 22.11.2018, bernd pol)
einen ersten schritt zu machen
wenn der letzte fast vorüber ist
und
ein leben geht vorüber
immer fast ohne ende
noch
gleitet die welt unter mir
zwischen traum und schweben
diesen ewigen moment
verschenke ich gerne
erneuernd erneut
(copyright © 22.11.2018, bernd pol)
Sonntag, 4. November 2018
herbstnächte wieder
es sind die nächte
in denen der herbst um sich greift
und den schlaf frisst
im blättersturm vor den fenstern
da treibt dich das verlangen
nach schlaf und nach leicht sein
und die sehnsucht ruhe zu finden
vor dem fortschritt zerfallender zeit
und du lächelst trotzdem
über die kindlichen wünsche
nach gesundheit und reichtum
oder weisheit unbekannter art
die über der klugheit nur immer
die liebe vergisst und
die einigkeit der zeit
dort in den nächten ohne ruhe
wo schmerzen dich wach halten
und die unruhe des herzens
körperlich und übertragen
erfolglos die sehnsüchte treibt
nach dem gar zu einfachen
bedenkenlosen kinderleben
unendlich vertrauenden seins
und dann dennoch hier
vor den fenstern der wind
und die blätter die fliegen
von haufen zu haufen
im ewig gleichen sinn des
lebens vergangener jahre
nimmst du das herz warm in die hand
um es weiterzureichen wie in den
liebeszeiten am anfang der welt
nur das lächeln zählt dann
und das ganz sein im
nächtlichen herbst
(copyright © 4.11.2018, bernd pol)
in denen der herbst um sich greift
und den schlaf frisst
im blättersturm vor den fenstern
da treibt dich das verlangen
nach schlaf und nach leicht sein
und die sehnsucht ruhe zu finden
vor dem fortschritt zerfallender zeit
und du lächelst trotzdem
über die kindlichen wünsche
nach gesundheit und reichtum
oder weisheit unbekannter art
die über der klugheit nur immer
die liebe vergisst und
die einigkeit der zeit
dort in den nächten ohne ruhe
wo schmerzen dich wach halten
und die unruhe des herzens
körperlich und übertragen
erfolglos die sehnsüchte treibt
nach dem gar zu einfachen
bedenkenlosen kinderleben
unendlich vertrauenden seins
und dann dennoch hier
vor den fenstern der wind
und die blätter die fliegen
von haufen zu haufen
im ewig gleichen sinn des
lebens vergangener jahre
nimmst du das herz warm in die hand
um es weiterzureichen wie in den
liebeszeiten am anfang der welt
nur das lächeln zählt dann
und das ganz sein im
nächtlichen herbst
(copyright © 4.11.2018, bernd pol)
Donnerstag, 25. Oktober 2018
titanentreiben
es ist das rot in den kesseln der erde
lebendige hitze die zum gestalteten treibt
ein echo ist es aus frühesten tagen
die rot waren und dauernd
und lebensbereit
lange schläge
vom innern des werdens
feste haut wie
seifenblasen an grenzen
brechenden seins
bricht auf und vertreibt
zum wiedersinken
in zeitenschöpfenden
lebenden brei
es sind die schreie im wiedergebären
wo äonengetriebene reste älteren seins
zusammenfinden in eines geworfen
roh noch und wachsend
aus erinnerter zeit
und doch ist ein leben schon vorab gezeichnet
die spur zum erkennen versprechens weit
ein wimpernschlag nur über blasigen häuten
und doch vielleicht
ein kurzes
ende treibender zeit
(copyright © 25.10.2018, bernd pol)
lebendige hitze die zum gestalteten treibt
ein echo ist es aus frühesten tagen
die rot waren und dauernd
und lebensbereit
lange schläge
vom innern des werdens
feste haut wie
seifenblasen an grenzen
brechenden seins
bricht auf und vertreibt
zum wiedersinken
in zeitenschöpfenden
lebenden brei
es sind die schreie im wiedergebären
wo äonengetriebene reste älteren seins
zusammenfinden in eines geworfen
roh noch und wachsend
aus erinnerter zeit
und doch ist ein leben schon vorab gezeichnet
die spur zum erkennen versprechens weit
ein wimpernschlag nur über blasigen häuten
und doch vielleicht
ein kurzes
ende treibender zeit
(copyright © 25.10.2018, bernd pol)
Freitag, 19. Oktober 2018
urvertrauen
lauschen
spüren
schweigen
stille wärme trinken
durch alle lebensporen
leben saugen
aus aller fülle
das gewisse ungewisse
den schritten schenken
denn was lebendig kommt
will unzerplant
an und mitgenommen sein
(copyright © 19.10.2018, bernd pol)
spüren
schweigen
stille wärme trinken
durch alle lebensporen
leben saugen
aus aller fülle
das gewisse ungewisse
den schritten schenken
denn was lebendig kommt
will unzerplant
an und mitgenommen sein
(copyright © 19.10.2018, bernd pol)
Donnerstag, 18. Oktober 2018
aus wirklichkeiten lieben
es ist dies nebeneinander gehen
dies lieben auf je eigenen bahnen
dies zusammen sein ohne überfordern
dies eigen sein in gemeinsamkeit
wo auch die träume
mitunter grundverschieden sind
und die geheimnisse
besser unentdeckt verbleiben
genügt doch noch
ein vertrauter augen blick
und das leben ist eins
in reicher verschiedenheit
ich kann nicht versprechen
keine erwartungen zu hegen
aber da sein in unsrer welt
und einfach lieben bei allem
was kommt über
stunden und jahre und tage
das wünschen und das wollen
letztlich trägt dieses lieben
wirkliches sein
(copyright © 18.10.2018, bernd pol)
dies lieben auf je eigenen bahnen
dies zusammen sein ohne überfordern
dies eigen sein in gemeinsamkeit
wo auch die träume
mitunter grundverschieden sind
und die geheimnisse
besser unentdeckt verbleiben
genügt doch noch
ein vertrauter augen blick
und das leben ist eins
in reicher verschiedenheit
ich kann nicht versprechen
keine erwartungen zu hegen
aber da sein in unsrer welt
und einfach lieben bei allem
was kommt über
stunden und jahre und tage
das wünschen und das wollen
letztlich trägt dieses lieben
wirkliches sein
(copyright © 18.10.2018, bernd pol)
Dienstag, 16. Oktober 2018
schöpfungstage
leere
stille
licht
ein stein fällt
ein stein wie eine taube
ein stein fliegt
ein stein wie eine taube
eine taube im licht
fliegt durch stille
und die leere
bricht auf
und an den grenzen der welt
sitzt das alte kind
und spielt mit dem staunen
und die stille wächst
in die fülle
aus leben
frei kindlicher welt
fängt die taube
hält den stein auf
steckt die stille
ins leere zurück
und greift sich das licht
und wendet sich um
zur gegliederten welt
zur schöpfung
zur arbeit
zum kindlich erwachsenen
lebendig treibenden
ursprünglichen schein
bis zum nächsten
liebend erspielten
erschöpfungstag
(copyright © 16.10.2018, bernd pol)
stille
licht
ein stein fällt
ein stein wie eine taube
ein stein fliegt
ein stein wie eine taube
eine taube im licht
fliegt durch stille
und die leere
bricht auf
und an den grenzen der welt
sitzt das alte kind
und spielt mit dem staunen
und die stille wächst
in die fülle
aus leben
frei kindlicher welt
fängt die taube
hält den stein auf
steckt die stille
ins leere zurück
und greift sich das licht
und wendet sich um
zur gegliederten welt
zur schöpfung
zur arbeit
zum kindlich erwachsenen
lebendig treibenden
ursprünglichen schein
bis zum nächsten
liebend erspielten
erschöpfungstag
(copyright © 16.10.2018, bernd pol)
Montag, 15. Oktober 2018
herbsteinbinden
der wein wird bunt
für ein paar tage
winkt das jahr good bye
jetzt über wälder schweben können
bevor das laub endgültig zerfällt
und die leichtigkeit genießen
in der letzten goldenwärme
nochmal letzte sommerreste atmen
nochmal fern von schatten sein
nochmal würzluft inhalieren
nochmal still in wärme baden
erinnern sammeln für
die schwereren tage
und freude tanken
zum lieben in
gut geheizten
überlebensräumen
(copyright © 15.10.2018, bernd pol)
für ein paar tage
winkt das jahr good bye
jetzt über wälder schweben können
bevor das laub endgültig zerfällt
und die leichtigkeit genießen
in der letzten goldenwärme
nochmal letzte sommerreste atmen
nochmal fern von schatten sein
nochmal würzluft inhalieren
nochmal still in wärme baden
erinnern sammeln für
die schwereren tage
und freude tanken
zum lieben in
gut geheizten
überlebensräumen
(copyright © 15.10.2018, bernd pol)
Freitag, 12. Oktober 2018
hymne
du bist mir zum berühren schön
ein leiser blick
ein kuss auf fingerspitzen
ganz still
grad im vorübergehn
ein haben
ohne zu besitzen
ein zartes aufeinanderstürzen
gerade so als ob noch morgen wäre
ein halten unter freudeblitzen
und wieder gehn in sanfter schwere
dich spüren auch aus heller ferne
ein stiller blick im horizonteleben
als ob bald wieder abend wäre
mit wärme bis zum morgensein
beinah besitzend auch
einander haben
vorübergehend eines sein
ganz sachte
küssend über fingerspitzen
mit leisem blick
bleib du bei mir berührend schön
(copyright © 12.10.2018, bernd pol)
ein leiser blick
ein kuss auf fingerspitzen
ganz still
grad im vorübergehn
ein haben
ohne zu besitzen
ein zartes aufeinanderstürzen
gerade so als ob noch morgen wäre
ein halten unter freudeblitzen
und wieder gehn in sanfter schwere
dich spüren auch aus heller ferne
ein stiller blick im horizonteleben
als ob bald wieder abend wäre
mit wärme bis zum morgensein
beinah besitzend auch
einander haben
vorübergehend eines sein
ganz sachte
küssend über fingerspitzen
mit leisem blick
bleib du bei mir berührend schön
(copyright © 12.10.2018, bernd pol)
auch eine konsequenz
es bedarf ein ruhig sein
ein lauschen und ein wiedergehen
von wegen die gemeinsam trennend sind
es braucht ein spüren über regeln
es braucht lebendiges zusammen sein
es braucht wärme auch im widersprechen
es braucht geduld beim heilen machen heilen lassen
ein lieben auch in widersprüchen
ein konsequentes zwischengehen
ein zu sich selber treu zu stehen
ein mitgetroffen sein bei widerschlägen
die welt ist nicht so heil und eins
wie wir sie gerne leben würden
und ist sie manchmal freundlich dann
kann sie uns dennoch tief verletzen
bei allem doch es hilft
ihr freundlich zu begegnen
in den zwischenzeiten die
ein wenig stillen atem bringen
ein lauschen und ein miterleben
sich neu zu wappnen vor
allfällig neuen kämpfen
im lebendigen zusammen sein
trotz allem lieben können
im tatkräftigen erbarmen
(copyright © 12.10.2018, bernd pol)
ein lauschen und ein wiedergehen
von wegen die gemeinsam trennend sind
es braucht ein spüren über regeln
es braucht lebendiges zusammen sein
es braucht wärme auch im widersprechen
es braucht geduld beim heilen machen heilen lassen
ein lieben auch in widersprüchen
ein konsequentes zwischengehen
ein zu sich selber treu zu stehen
ein mitgetroffen sein bei widerschlägen
die welt ist nicht so heil und eins
wie wir sie gerne leben würden
und ist sie manchmal freundlich dann
kann sie uns dennoch tief verletzen
bei allem doch es hilft
ihr freundlich zu begegnen
in den zwischenzeiten die
ein wenig stillen atem bringen
ein lauschen und ein miterleben
sich neu zu wappnen vor
allfällig neuen kämpfen
im lebendigen zusammen sein
trotz allem lieben können
im tatkräftigen erbarmen
(copyright © 12.10.2018, bernd pol)
Mittwoch, 10. Oktober 2018
erfüllung
das ist die leichtigkeit der dinge
das ist das ungeheuere lieben
das ist die unendlichkeit des denkens
das ist das einfache sein
das ist wenn du vor deinen füßen
einen wurm siehst oder ein zerfallendes blatt
und du verharrst das wunder nicht zu verlieren
den augenblick vom unbedachten schritt
das ist unter dem himmel der wolken und sterne
und du fühlst dich mit aller welt eins
und du weißt du bist mehr als staubkorn
du trägst die welt in dir und umfängst das sein
das ist bei geschlossenen augen
wenn du den wind spürst oder wärme und kälte
und du siehst in dir dieses treiben ins weite
der wege um dich und in deiner welt
das ist weil es ist
und weil es dein teil bleibt
und weil du es lebst in gemeinschaft
in liebe mit menschen
und sternen und
ewig treibender zeit
(copyright © 10.10.2018, bernd pol)
das ist das ungeheuere lieben
das ist die unendlichkeit des denkens
das ist das einfache sein
das ist wenn du vor deinen füßen
einen wurm siehst oder ein zerfallendes blatt
und du verharrst das wunder nicht zu verlieren
den augenblick vom unbedachten schritt
das ist unter dem himmel der wolken und sterne
und du fühlst dich mit aller welt eins
und du weißt du bist mehr als staubkorn
du trägst die welt in dir und umfängst das sein
das ist bei geschlossenen augen
wenn du den wind spürst oder wärme und kälte
und du siehst in dir dieses treiben ins weite
der wege um dich und in deiner welt
das ist weil es ist
und weil es dein teil bleibt
und weil du es lebst in gemeinschaft
in liebe mit menschen
und sternen und
ewig treibender zeit
(copyright © 10.10.2018, bernd pol)
Montag, 8. Oktober 2018
gezweifel
und dann mal wieder der zweifel
darüber wo diese verse stehen
im gesamtgewand heutigen schreibens
und zu lesen und wieder zu wissen
das passt im grunde
so gar nicht hier her
nein nicht die lust am lamentieren
treibt das oder an sinnlosigkeiten
des schreibens so oder anders
aber
meine welt
ist nicht
anderer welt
und sie wird untergehen
wenn die wörter mit mir
irgendwann zu schweigen
beginnen vor belanglosigkeit
aber
bis da wäre es
doch folter
die welt nicht mit
worten zu malen
und die liebe
nicht zu besingen
wo sie hier lebt
und immer neu
werden muss um
menschen willen
dennoch
der zweifel bleibt
wem nutzt es wenn
der gesang über
erden und wasser
ungewusst ungelesen
am ende verhallt
es ist das leben das
ein schreiben treibt
auch unter fremden
andersworten
(copyright © 8.10.2018, bernd pol)
darüber wo diese verse stehen
im gesamtgewand heutigen schreibens
und zu lesen und wieder zu wissen
das passt im grunde
so gar nicht hier her
nein nicht die lust am lamentieren
treibt das oder an sinnlosigkeiten
des schreibens so oder anders
aber
meine welt
ist nicht
anderer welt
und sie wird untergehen
wenn die wörter mit mir
irgendwann zu schweigen
beginnen vor belanglosigkeit
aber
bis da wäre es
doch folter
die welt nicht mit
worten zu malen
und die liebe
nicht zu besingen
wo sie hier lebt
und immer neu
werden muss um
menschen willen
dennoch
der zweifel bleibt
wem nutzt es wenn
der gesang über
erden und wasser
ungewusst ungelesen
am ende verhallt
es ist das leben das
ein schreiben treibt
auch unter fremden
andersworten
(copyright © 8.10.2018, bernd pol)
Samstag, 6. Oktober 2018
es ist die zeit
es ist die zeit ums fühlen zu wissen
das was du weißt auch zu erspüren
trennen zu können zwischen böse und gut
mit wissen und können in wirklichkeit
es ist die zeit die welt zu verstehen
das was du hast auch zu erfassen
vereinen zu können was ist und gehört
bereichernd weiter zu geben ungereut
es ist die zeit menschen zu lieben
die die du siehst akzeptieren können
nur dass dies da ist ohne selbstaufgabe
annehmen und ablehnen ganz ohne hass
es ist die zeit das leben zu lernen
das was du bist gemeinsam bestehen
unter vielen mehr als ein teil zu sein
wie geben und nehmen welten erschafft
es ist die zeit
schon lange gewesen
es ist die zeit
die wieder verrinnt
diese eine notwendige zeit
(copyright © 6.10.2018, bernd pol)
das was du weißt auch zu erspüren
trennen zu können zwischen böse und gut
mit wissen und können in wirklichkeit
es ist die zeit die welt zu verstehen
das was du hast auch zu erfassen
vereinen zu können was ist und gehört
bereichernd weiter zu geben ungereut
es ist die zeit menschen zu lieben
die die du siehst akzeptieren können
nur dass dies da ist ohne selbstaufgabe
annehmen und ablehnen ganz ohne hass
es ist die zeit das leben zu lernen
das was du bist gemeinsam bestehen
unter vielen mehr als ein teil zu sein
wie geben und nehmen welten erschafft
es ist die zeit
schon lange gewesen
es ist die zeit
die wieder verrinnt
diese eine notwendige zeit
(copyright © 6.10.2018, bernd pol)
Dienstag, 2. Oktober 2018
lebensmut
ich steh in widersprüchen
und finde meinen weg nicht mehr
aus angst vor den sümpfen
unklar gemachten weltendenkens
manchmal hilft es
die augen zu schließen
und all die welt
still geschehen lassen
manchmal aber auch
ist es besser
wirklichkeiten
weiter zu denken
immer aber braucht es beides
das schauen und das augen schließen
das spüren und das weiter denken
und das wissen ums wachsen
dann nehm ich allen mut
und schaff mir meinen
eigenen weg hier um
und über widersprüche
denn was letztlich zählt
ist leben
und die liebe zur welt
(copyright © 2.10.2018, bernd pol)
und finde meinen weg nicht mehr
aus angst vor den sümpfen
unklar gemachten weltendenkens
manchmal hilft es
die augen zu schließen
und all die welt
still geschehen lassen
manchmal aber auch
ist es besser
wirklichkeiten
weiter zu denken
immer aber braucht es beides
das schauen und das augen schließen
das spüren und das weiter denken
und das wissen ums wachsen
dann nehm ich allen mut
und schaff mir meinen
eigenen weg hier um
und über widersprüche
denn was letztlich zählt
ist leben
und die liebe zur welt
(copyright © 2.10.2018, bernd pol)
Samstag, 29. September 2018
gewissheiten
ein leben zu kennen
zwei drei viele
und immer du
mitten drin
ein mein dein leben
wir im hier sein
im rückblick
im wünschen
nach zeit
unser leben zu kennen
und darin aufgehen
beide in verschiedenem eins
und wieder zu wissen
es ist noch immer das beste
weil es so wurde
wie es immer auch ist
ein leben zu kennen
diese macht
göttlich eines zu sein
jetzt und hier
dies eine leben
(copyright © 29.9.2018, bernd pol)
zwei drei viele
und immer du
mitten drin
ein mein dein leben
wir im hier sein
im rückblick
im wünschen
nach zeit
unser leben zu kennen
und darin aufgehen
beide in verschiedenem eins
und wieder zu wissen
es ist noch immer das beste
weil es so wurde
wie es immer auch ist
ein leben zu kennen
diese macht
göttlich eines zu sein
jetzt und hier
dies eine leben
(copyright © 29.9.2018, bernd pol)
Freitag, 28. September 2018
traumunendlichkeiten
ich sehe dich in meinen träumen
gerade auch jenen offenen augs
wo auch immer fern von dir
und traumesnah zugleich
und dennoch könnt ich
dich nicht aufs haar genau
beschreiben was immer
auch du gerade traumesnah
bei und für und in mir
immer gerade wirklich bist
denn gehe ich nach drüben
dich anschaun dann gerade
bist du mir bei alledem
wieder unendlich mehr
aber wieder
in meinen träumen
bist du doch
so unendlich genug
(copyright © 28.9.2018, bernd pol)
gerade auch jenen offenen augs
wo auch immer fern von dir
und traumesnah zugleich
und dennoch könnt ich
dich nicht aufs haar genau
beschreiben was immer
auch du gerade traumesnah
bei und für und in mir
immer gerade wirklich bist
denn gehe ich nach drüben
dich anschaun dann gerade
bist du mir bei alledem
wieder unendlich mehr
aber wieder
in meinen träumen
bist du doch
so unendlich genug
(copyright © 28.9.2018, bernd pol)
Montag, 24. September 2018
schicksalsgänge
und hat man das glück
um die wege zu wissen
die spuren die
man hinterlässt
mit jenen die
zu horizonten führen
von verwandtem geschick
und dann immer wieder
dies spüren von zeit zu zeit
wie jemend bei dir ist
ein weges stück
mit wärme und
vertrauter hand
ein lebensgeschenk ist es
noch immer
menschen welten
götter gleich
(copyright © 24.9.2018, bernd pol)
um die wege zu wissen
die spuren die
man hinterlässt
mit jenen die
zu horizonten führen
von verwandtem geschick
und dann immer wieder
dies spüren von zeit zu zeit
wie jemend bei dir ist
ein weges stück
mit wärme und
vertrauter hand
ein lebensgeschenk ist es
noch immer
menschen welten
götter gleich
(copyright © 24.9.2018, bernd pol)
Sonntag, 23. September 2018
über leben
irgendwo hab ich an grenzen gezogen
jenen zwischen hier und jetzt
zwischen menschen und welten
und zwischen wissen und meinen
das ist
die welt
zeigt sich
manchmal in bunteren farben
zwischen dem einheitsgrau
gewohnter alltäglichkeit
lebt hier noch immer
unendlichkeit
es bleibt die freude neu unter mühen
täglich wieder ein lieben zu finden
und ein wissen über menschlichkeit
zwischen den spalten
der sichtbarkeit
tropft wirkliches
und befruchtet die welt
(copyright © 23.9.2018, bernd pol)
jenen zwischen hier und jetzt
zwischen menschen und welten
und zwischen wissen und meinen
das ist
die welt
zeigt sich
manchmal in bunteren farben
zwischen dem einheitsgrau
gewohnter alltäglichkeit
lebt hier noch immer
unendlichkeit
es bleibt die freude neu unter mühen
täglich wieder ein lieben zu finden
und ein wissen über menschlichkeit
zwischen den spalten
der sichtbarkeit
tropft wirkliches
und befruchtet die welt
(copyright © 23.9.2018, bernd pol)
Freitag, 21. September 2018
lebensgespräche
möcht immer wieder
neu mit dir schweigen lernen
der nähe wegen ohne worte
streiten und lebenseinig sein
immer wieder eins und
immer zwiefach neu
es genügt deine hand zu halten
es genügt ein stiller augen blick
es genügt einfach nur nah zu sein
und dann
wenn die zeit
reif ist
gemeinsam über dieselbe sache
weinen lachen reden oder
mit inbrunst streiten
bis wieder zeit ist
gemeinsam in liebe
ganz still zu sein
(copyright © 21.9.2018, bernd pol)
neu mit dir schweigen lernen
der nähe wegen ohne worte
streiten und lebenseinig sein
immer wieder eins und
immer zwiefach neu
es genügt deine hand zu halten
es genügt ein stiller augen blick
es genügt einfach nur nah zu sein
und dann
wenn die zeit
reif ist
gemeinsam über dieselbe sache
weinen lachen reden oder
mit inbrunst streiten
bis wieder zeit ist
gemeinsam in liebe
ganz still zu sein
(copyright © 21.9.2018, bernd pol)
Donnerstag, 20. September 2018
ein herbstlaub begegnen
und es ist doch ein tausendfaches sterben
bald im beginnenden herbst unter den bäumen
ruft was aus frühjahr und sommer versprochen war
sein letztes rauschend zerbrauntes leb wohl
ein gehen ohne trauer ist das
und doch die flut von lebensenden
mit dem versprechen auf kommende jahre
die aussicht auf bildlos treibendes wintergeträum
ich stehe und die stämme reden mich an
es sei trotz allem ein wunder
dies vergehen in frieden
und freiwilligkeit
wo hier in baumlebenskurzer zeit
aus all dem friedvoll bewahrten
das leben wiederum treibe
in fester gemessenheit
ja die stämme und wurzeln wirds freuen
wenn in liebender kindesweise mich
wieder dies rauschen durchspielt
schlurfend in kniehohen bergen
(copyright © 20.9.2018, bernd pol)
bald im beginnenden herbst unter den bäumen
ruft was aus frühjahr und sommer versprochen war
sein letztes rauschend zerbrauntes leb wohl
ein gehen ohne trauer ist das
und doch die flut von lebensenden
mit dem versprechen auf kommende jahre
die aussicht auf bildlos treibendes wintergeträum
ich stehe und die stämme reden mich an
es sei trotz allem ein wunder
dies vergehen in frieden
und freiwilligkeit
wo hier in baumlebenskurzer zeit
aus all dem friedvoll bewahrten
das leben wiederum treibe
in fester gemessenheit
ja die stämme und wurzeln wirds freuen
wenn in liebender kindesweise mich
wieder dies rauschen durchspielt
schlurfend in kniehohen bergen
(copyright © 20.9.2018, bernd pol)
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