so treibt nach dem glühen der horizont
fort hinter die erinnerung
und ich ducke mich überwachsen
von frühlingsblüten vollen dornenranken
tiefer in den alten warmen moder
vor der überwältigung des lichts
und dem wahrheitsdrang von hundeschnauzen
still und ohne atem um
nur immer hier und jetzt zu sein
ein morgenigel teilt mit mir
das versteck und schnauft von
den resten aus gefressner nacht
und dass er hunde auch nicht mag
und überhaupt alles laute hier
im tagdurchschnarchten schlaf
und ich bemühe mich
zum ruhig bleiben und
die amsel nicht zu stören
die gerade leben wühlen kommt
ein paar hüpfer hinter den
dornen zum wirklichsein
nur still ruhen bis
das leben einwächst
durch alte moderreste
tief drinnen hier um
ein handeln zu stärken
für all das wünschen
eines irgendwann neu
zu bewegenden tags
(copyright © 15.5.2018, bernd pol)
Dienstag, 15. Mai 2018
Dienstag, 8. Mai 2018
welten bewegen
dem schritt trauen
dem nächsten
kommenden
bevor er da ist
zwischen heute und morgen
schreiten ohne sonderplan
diesen einen
und dann bis zum
ausmessen der welt
es kommt nicht auf die beine an
ob sie tragen
nur das vertrauen in
den nächsten unbekannten
schritt
(copyright © 8.5.2018, bernd pol)
dem nächsten
kommenden
bevor er da ist
zwischen heute und morgen
schreiten ohne sonderplan
diesen einen
und dann bis zum
ausmessen der welt
es kommt nicht auf die beine an
ob sie tragen
nur das vertrauen in
den nächsten unbekannten
schritt
(copyright © 8.5.2018, bernd pol)
Sonntag, 22. April 2018
graue träume
es ist wie über alte asche gehen
glutnester tief im staub verborgen
die sich in ungeschützte sohlen sengen
und du musst weiter
weiter ohne schrei
kein gespenst dort aufzuscheuchen
am wegesrand vom lauerschlaf
gierig auf letzte lebensreste
irgendwo fern aus all dem
unbewältigt ausgewussten
doch du weißt
du träumst
oder auch nicht
denn es ist wie im schlaf
die arme festgebunden
und du sehnst dich
nur nach tag und
lebensfertigkeit
(copyright © 22.4.2018, bernd pol)
glutnester tief im staub verborgen
die sich in ungeschützte sohlen sengen
und du musst weiter
weiter ohne schrei
kein gespenst dort aufzuscheuchen
am wegesrand vom lauerschlaf
gierig auf letzte lebensreste
irgendwo fern aus all dem
unbewältigt ausgewussten
doch du weißt
du träumst
oder auch nicht
denn es ist wie im schlaf
die arme festgebunden
und du sehnst dich
nur nach tag und
lebensfertigkeit
(copyright © 22.4.2018, bernd pol)
Donnerstag, 12. April 2018
treiben lassen
wärs nur einfach sich treiben
zu lassen in lebensströmen
wie das so im träumen geht
wären die klippen nicht
und die untiefen und
die wasserstürze nach
verborgenen schleifen
irgendwo weit draußen
wo der strom treibt
leben reißend
umkehr los
das wären die tage ohne bedingung
wo du vor erwartungen stehst und
weißt wie die kraft wieder kommt
zu entscheiden
rechtzeitig
mit dem strom
gegen den strom
oder besser doch
eigene kanäle bauen
fernab einer welt
wäre das leben einfach
könnte man sich nur
sicher treiben lassen
(copyright © 12.4.2018, bernd pol)
zu lassen in lebensströmen
wie das so im träumen geht
wären die klippen nicht
und die untiefen und
die wasserstürze nach
verborgenen schleifen
irgendwo weit draußen
wo der strom treibt
leben reißend
umkehr los
das wären die tage ohne bedingung
wo du vor erwartungen stehst und
weißt wie die kraft wieder kommt
zu entscheiden
rechtzeitig
mit dem strom
gegen den strom
oder besser doch
eigene kanäle bauen
fernab einer welt
wäre das leben einfach
könnte man sich nur
sicher treiben lassen
(copyright © 12.4.2018, bernd pol)
Montag, 5. Februar 2018
selbstbesinnen
hab mich um die welt zu lernen
aus der zeit zurückgezogen
bis auf ein stück nahe haut
um das atmen zu erhalten
doch nun ist es um mich gar zu still
jeder herzschlag macht mir lärm
jeder atemzug ein innensturm
und die sehnsucht wächst
nach der ganzheit von welt
nach menschenfüllesein
ist wohl gut an zeit zu sparen
immer wieder mal im augenblick
selbst zu sein in einzigkeit
nur um zu erfahren
wieviel mehr es ist
lebendig zu sein in
liebender weltenfülle
(copyright © 5.2.2018, bernd pol)
aus der zeit zurückgezogen
bis auf ein stück nahe haut
um das atmen zu erhalten
doch nun ist es um mich gar zu still
jeder herzschlag macht mir lärm
jeder atemzug ein innensturm
und die sehnsucht wächst
nach der ganzheit von welt
nach menschenfüllesein
ist wohl gut an zeit zu sparen
immer wieder mal im augenblick
selbst zu sein in einzigkeit
nur um zu erfahren
wieviel mehr es ist
lebendig zu sein in
liebender weltenfülle
(copyright © 5.2.2018, bernd pol)
Sonntag, 4. Februar 2018
träume über weiten tagen
manchmal wenn sich hier die tage weiten
und du weißt nicht mehr wie leben geht
das alte das nur schatten trug
das immer gleiche graue treiben
das wieder kein versprechen hält
wo liebe grenzen unterschreitet
im puren zweifel ob da fülle war
und wenn ob sie getragen hat
trotz allen leeren weiten zeiten
oder ob da doch gewohnheit nur
aus einem tag den nächsten zieht
der menschen unerträglich macht
im unbewegt erfahrnen andersein
diese tage wo die hüllen
reißen müssten überm
ungewissen ungewussten
unbegriffnen flüggesein
und du triebest neu durch lichterketten
wenn leichtigkeit dich wieder fasste
und vertrauen stiege aus dem wissen
um neu geschaffne liebesnähen
nur einfach in den weiten tagen
stundenweise fallen dürfen
aus ungeliebtem ungelebtem sein
einmal nur und
dann in stille
wieder wieder
wenn weite tage dennoch träume schaffen
und lebensklänge zwischen hier und jetzt
(copyright © 4.2.2018, bernd pol)
und du weißt nicht mehr wie leben geht
das alte das nur schatten trug
das immer gleiche graue treiben
das wieder kein versprechen hält
wo liebe grenzen unterschreitet
im puren zweifel ob da fülle war
und wenn ob sie getragen hat
trotz allen leeren weiten zeiten
oder ob da doch gewohnheit nur
aus einem tag den nächsten zieht
der menschen unerträglich macht
im unbewegt erfahrnen andersein
diese tage wo die hüllen
reißen müssten überm
ungewissen ungewussten
unbegriffnen flüggesein
und du triebest neu durch lichterketten
wenn leichtigkeit dich wieder fasste
und vertrauen stiege aus dem wissen
um neu geschaffne liebesnähen
nur einfach in den weiten tagen
stundenweise fallen dürfen
aus ungeliebtem ungelebtem sein
einmal nur und
dann in stille
wieder wieder
wenn weite tage dennoch träume schaffen
und lebensklänge zwischen hier und jetzt
(copyright © 4.2.2018, bernd pol)
Freitag, 2. Februar 2018
verfrühtes blütentreiben
da sind hier erste blumen wieder neu zu spüren
ein lebenstreiben viel zu früh im jungen jahr
doch irgendwo im hintergrund
ziehn ängste sich umher in mir
vor einem späten harten frost
hasel will schon blätter treiben
da war gerade einmal januar
und osterglocken sind zu erahnen
im schnee von weißen glockenfeldern
das jahr spielt hier total verrückt
es will schon jetzt genossen sein
und ich spür deine hand bei mir
und lass mich auf ein tänzchen ein
färbt doch das frühe lebenstreiben ab
was soll uns jetzt ein frösteln stören
kommt irgendwann vielleicht doch noch das eis
so lassen wir gewiss vom blühen uns
in innenräumen inspirieren
(copyright © 2.2.2018, bernd pol)
ein lebenstreiben viel zu früh im jungen jahr
doch irgendwo im hintergrund
ziehn ängste sich umher in mir
vor einem späten harten frost
hasel will schon blätter treiben
da war gerade einmal januar
und osterglocken sind zu erahnen
im schnee von weißen glockenfeldern
das jahr spielt hier total verrückt
es will schon jetzt genossen sein
und ich spür deine hand bei mir
und lass mich auf ein tänzchen ein
färbt doch das frühe lebenstreiben ab
was soll uns jetzt ein frösteln stören
kommt irgendwann vielleicht doch noch das eis
so lassen wir gewiss vom blühen uns
in innenräumen inspirieren
(copyright © 2.2.2018, bernd pol)
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