es ist der schaum an den grenzen des lebens
dort wo der fluss sich nach den steinen beruhigt
nach all den hindernissen im lebendigen sein
treibt es im wind und hofft auf ruhiges wasser
dort am rand
im innern meiner blase
hock ich und schau dem treiben zu
in und außer der welt
ganz für mich und doch eingebunden
mit all den andern
hier außer mir
fast weiß ist der schaum von außen gesehen
man sieht die einzel treibenden nicht
schicksale in blasen fest eingebunden
bis jede platzt irgendwo inmitten des teichs
es fällt schwer
im innern meiner blase
abgetrennt zu sein von anderen leben
in und außer der welt
zu wissen was da gemeinsam widerlebte
nun kaum erreichbar
hier außer mir
im schaum an den grenzen von gewesenem leben
dort wo der fluss sich in wirbeln verfängt
die blasen einfangen bis zum ende des daseins
wenn nicht ein leichtes schicksal diese umschifft
da kratze ich wieder
an den gehärteten rändern
und weiß eines tages breche ich frei
selbst abzutauchen in
die gefährliche schönheit neuer welten
hinter den grenzen des lebens
gemeinsam mit dir
(copyright © 19.6.2018, bernd pol)
Dienstag, 19. Juni 2018
Montag, 11. Juni 2018
fernes leuchten nah zu leben
dann sind da die schweren nächte
mit wetterleuchten im fenstergrund
und ich spüre deine heiße starke nähe
und warte auf den schauer im donnergroll
irgendwo weit ab am horizont und
spür dich die sekunden zählen
und weiß es ist noch immer
wirklich weit genug
es ist zu schwül und heiß
sich zu umarmen
so dasein ist
uns nah und gut genug
sich atmen spüren durch matratzenfedern
und leises sprechen von gewitterfernen
bis hin zu neuen lebensnähen und
zu wissen dass es wächst
und bleibt wenn dort
am horizont die
wetter treiben
ich mag die leichtigkeit in schweren nächten
und liebe es mit dir zur welt zu sein
und einfach nur das leben wissen
und wieder nur dies wir allein
(copyright © 11.6.2018, bernd pol)
mit wetterleuchten im fenstergrund
und ich spüre deine heiße starke nähe
und warte auf den schauer im donnergroll
irgendwo weit ab am horizont und
spür dich die sekunden zählen
und weiß es ist noch immer
wirklich weit genug
es ist zu schwül und heiß
sich zu umarmen
so dasein ist
uns nah und gut genug
sich atmen spüren durch matratzenfedern
und leises sprechen von gewitterfernen
bis hin zu neuen lebensnähen und
zu wissen dass es wächst
und bleibt wenn dort
am horizont die
wetter treiben
ich mag die leichtigkeit in schweren nächten
und liebe es mit dir zur welt zu sein
und einfach nur das leben wissen
und wieder nur dies wir allein
(copyright © 11.6.2018, bernd pol)
Samstag, 26. Mai 2018
noch immer früchte tragen
und ist es ein warten geworden
ein suchen in seelengemälden
ein hoffen ein schaffen
ein werden zu dir
die zeit hat
uns leben
beschert
dass wir leib an leib auf den gipfeln stehen
so jahr um jahr mehr aneinander gewachsen
und in den ebenen breiten sich wunder aus
ein versprechen der ferne
aus alten und künftigen tagen
und dem tragen dieses lebens
im dauernden heute und jetzt
noch ist es schön
weiter zu warten
um zu sehen wie
uns die ebenen
aus dem lieben
früchte tragen
ganz nah
(copyright © 26.5.2018, bernd pol)
ein suchen in seelengemälden
ein hoffen ein schaffen
ein werden zu dir
die zeit hat
uns leben
beschert
dass wir leib an leib auf den gipfeln stehen
so jahr um jahr mehr aneinander gewachsen
und in den ebenen breiten sich wunder aus
ein versprechen der ferne
aus alten und künftigen tagen
und dem tragen dieses lebens
im dauernden heute und jetzt
noch ist es schön
weiter zu warten
um zu sehen wie
uns die ebenen
aus dem lieben
früchte tragen
ganz nah
(copyright © 26.5.2018, bernd pol)
Dienstag, 15. Mai 2018
an den grenzen der tage
so treibt nach dem glühen der horizont
fort hinter die erinnerung
und ich ducke mich überwachsen
von frühlingsblüten vollen dornenranken
tiefer in den alten warmen moder
vor der überwältigung des lichts
und dem wahrheitsdrang von hundeschnauzen
still und ohne atem um
nur immer hier und jetzt zu sein
ein morgenigel teilt mit mir
das versteck und schnauft von
den resten aus gefressner nacht
und dass er hunde auch nicht mag
und überhaupt alles laute hier
im tagdurchschnarchten schlaf
und ich bemühe mich
zum ruhig bleiben und
die amsel nicht zu stören
die gerade leben wühlen kommt
ein paar hüpfer hinter den
dornen zum wirklichsein
nur still ruhen bis
das leben einwächst
durch alte moderreste
tief drinnen hier um
ein handeln zu stärken
für all das wünschen
eines irgendwann neu
zu bewegenden tags
(copyright © 15.5.2018, bernd pol)
fort hinter die erinnerung
und ich ducke mich überwachsen
von frühlingsblüten vollen dornenranken
tiefer in den alten warmen moder
vor der überwältigung des lichts
und dem wahrheitsdrang von hundeschnauzen
still und ohne atem um
nur immer hier und jetzt zu sein
ein morgenigel teilt mit mir
das versteck und schnauft von
den resten aus gefressner nacht
und dass er hunde auch nicht mag
und überhaupt alles laute hier
im tagdurchschnarchten schlaf
und ich bemühe mich
zum ruhig bleiben und
die amsel nicht zu stören
die gerade leben wühlen kommt
ein paar hüpfer hinter den
dornen zum wirklichsein
nur still ruhen bis
das leben einwächst
durch alte moderreste
tief drinnen hier um
ein handeln zu stärken
für all das wünschen
eines irgendwann neu
zu bewegenden tags
(copyright © 15.5.2018, bernd pol)
Dienstag, 8. Mai 2018
welten bewegen
dem schritt trauen
dem nächsten
kommenden
bevor er da ist
zwischen heute und morgen
schreiten ohne sonderplan
diesen einen
und dann bis zum
ausmessen der welt
es kommt nicht auf die beine an
ob sie tragen
nur das vertrauen in
den nächsten unbekannten
schritt
(copyright © 8.5.2018, bernd pol)
dem nächsten
kommenden
bevor er da ist
zwischen heute und morgen
schreiten ohne sonderplan
diesen einen
und dann bis zum
ausmessen der welt
es kommt nicht auf die beine an
ob sie tragen
nur das vertrauen in
den nächsten unbekannten
schritt
(copyright © 8.5.2018, bernd pol)
Sonntag, 22. April 2018
graue träume
es ist wie über alte asche gehen
glutnester tief im staub verborgen
die sich in ungeschützte sohlen sengen
und du musst weiter
weiter ohne schrei
kein gespenst dort aufzuscheuchen
am wegesrand vom lauerschlaf
gierig auf letzte lebensreste
irgendwo fern aus all dem
unbewältigt ausgewussten
doch du weißt
du träumst
oder auch nicht
denn es ist wie im schlaf
die arme festgebunden
und du sehnst dich
nur nach tag und
lebensfertigkeit
(copyright © 22.4.2018, bernd pol)
glutnester tief im staub verborgen
die sich in ungeschützte sohlen sengen
und du musst weiter
weiter ohne schrei
kein gespenst dort aufzuscheuchen
am wegesrand vom lauerschlaf
gierig auf letzte lebensreste
irgendwo fern aus all dem
unbewältigt ausgewussten
doch du weißt
du träumst
oder auch nicht
denn es ist wie im schlaf
die arme festgebunden
und du sehnst dich
nur nach tag und
lebensfertigkeit
(copyright © 22.4.2018, bernd pol)
Donnerstag, 12. April 2018
treiben lassen
wärs nur einfach sich treiben
zu lassen in lebensströmen
wie das so im träumen geht
wären die klippen nicht
und die untiefen und
die wasserstürze nach
verborgenen schleifen
irgendwo weit draußen
wo der strom treibt
leben reißend
umkehr los
das wären die tage ohne bedingung
wo du vor erwartungen stehst und
weißt wie die kraft wieder kommt
zu entscheiden
rechtzeitig
mit dem strom
gegen den strom
oder besser doch
eigene kanäle bauen
fernab einer welt
wäre das leben einfach
könnte man sich nur
sicher treiben lassen
(copyright © 12.4.2018, bernd pol)
zu lassen in lebensströmen
wie das so im träumen geht
wären die klippen nicht
und die untiefen und
die wasserstürze nach
verborgenen schleifen
irgendwo weit draußen
wo der strom treibt
leben reißend
umkehr los
das wären die tage ohne bedingung
wo du vor erwartungen stehst und
weißt wie die kraft wieder kommt
zu entscheiden
rechtzeitig
mit dem strom
gegen den strom
oder besser doch
eigene kanäle bauen
fernab einer welt
wäre das leben einfach
könnte man sich nur
sicher treiben lassen
(copyright © 12.4.2018, bernd pol)
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