was treibt mich an
wenn ich dich sehe
wie du da schläfst
so ganz bei dir
und ich mag dabei
mich von all diesem
schauen gar nicht wenden
es ist eine ganze lange lebenszeit
die liegt dort über dir gebunden
und ich ahne und erinnre
was war und blieb und
gemeinsam kam und
gemeinsam trennte
ein leben in unterschiedlichem takt
doch immer neu synchron gebunden
leben hier durch deinen schlaf
so viele strecken ohne uns
und so viel leben ungeteilt
und doch uns beiden eingegeben
was du da bist
in deinem schlaf
und was du warst
so ohne oder
gar vielleicht
auch gegen mich
es zählt was ist
und ich mag dabei
mich von diesem leben
nun mal bestimmt nicht wenden
nur
was treibt mich an
wenn ich unverwandt
mit heißem herzen dich
so liebend schlafen sehe
(copyright © 16.06.2016, bernd pol)
Donnerstag, 16. Juni 2016
Dienstag, 14. Juni 2016
in neuer tiefe sein
tief in dir
ein neues leben wagen
tief in mir
ein lieben neu verankern
tief in uns
einer neuen zukunft traun
es ist so viel was uns die jahre bieten
es ist so viel was war und wieder lebt
es ist so viel einander neu zu schauen
es ist so viel an augenscheinen hier
tief im leben
anzunehmen was sich schenkt
tief im dasein
wirklichkeiten auszukosten
tief im morgen
wieder neu das heute finden
tief im jahr
tagesgrenzen überschreiten
das ist das glück
wenn die liebe neu wird
wenn wiederleben sich
aus dem erinnern speist
komm halt mich fest in diesen armen
und wird die nacht dabei zu kurz
lass uns vom tag ein stück verschwenden
einfach nur da sein
tief in uns
(copyright © 14.6.2016, bernd pol)
ein neues leben wagen
tief in mir
ein lieben neu verankern
tief in uns
einer neuen zukunft traun
es ist so viel was uns die jahre bieten
es ist so viel was war und wieder lebt
es ist so viel einander neu zu schauen
es ist so viel an augenscheinen hier
tief im leben
anzunehmen was sich schenkt
tief im dasein
wirklichkeiten auszukosten
tief im morgen
wieder neu das heute finden
tief im jahr
tagesgrenzen überschreiten
das ist das glück
wenn die liebe neu wird
wenn wiederleben sich
aus dem erinnern speist
komm halt mich fest in diesen armen
und wird die nacht dabei zu kurz
lass uns vom tag ein stück verschwenden
einfach nur da sein
tief in uns
(copyright © 14.6.2016, bernd pol)
Montag, 13. Juni 2016
schlaflos zur welt
da haben sich träume zusammengefunden
jeder ähnlich und keiner gleich
untereinander nicht und nicht
den menschen die sie tragen
ungesondert geträumt und
mitunter alp geworden
und doch gemeinsam
aus leben gezogen
und immer wieder doch
dies eine gewissen
welten gerecht
den menschen
dem menschen
der menschen
lieben machen
umfassend bleiben
in menschlicher
wahrhaftigkeit
da haben sich träume zusammengefunden
in mir aus lebendigem sehnen
zur welt zu gehen und
friedlich zu sein
und doch
es fehlt noch
ein wirklicher schritt
über all mein träumen hinaus
(copyright © 13.6.2016, bernd pol)
jeder ähnlich und keiner gleich
untereinander nicht und nicht
den menschen die sie tragen
ungesondert geträumt und
mitunter alp geworden
und doch gemeinsam
aus leben gezogen
und immer wieder doch
dies eine gewissen
welten gerecht
den menschen
dem menschen
der menschen
lieben machen
umfassend bleiben
in menschlicher
wahrhaftigkeit
da haben sich träume zusammengefunden
in mir aus lebendigem sehnen
zur welt zu gehen und
friedlich zu sein
und doch
es fehlt noch
ein wirklicher schritt
über all mein träumen hinaus
(copyright © 13.6.2016, bernd pol)
Sonntag, 12. Juni 2016
tagestrübe
ich bin so müde im grau
diese tropfen am fenster
verleiden mir jeglichen tag
und all das sprechen vergeht
da fliehen heut die möglichen worte
denn all das schaffenmögen ertränkt
solch allgegenwärtiges rauschen
ungedachtes unsagbar und ungelebt
ich wünsch mir nur ein bett
am verlängerten morgen
und jemand still zu liebendes
bei mir mitspürend im arm
und dann nur liegen und lauschen
und den tag doch wachsen lassen
trotz alledem frisch in innere glut
und gemeinsam dann spüren
auch das bringt uns fort
in eine lebendige welt
(copyright © 12.6.2016, bernd pol)
diese tropfen am fenster
verleiden mir jeglichen tag
und all das sprechen vergeht
da fliehen heut die möglichen worte
denn all das schaffenmögen ertränkt
solch allgegenwärtiges rauschen
ungedachtes unsagbar und ungelebt
ich wünsch mir nur ein bett
am verlängerten morgen
und jemand still zu liebendes
bei mir mitspürend im arm
und dann nur liegen und lauschen
und den tag doch wachsen lassen
trotz alledem frisch in innere glut
und gemeinsam dann spüren
auch das bringt uns fort
in eine lebendige welt
(copyright © 12.6.2016, bernd pol)
ich liebe dein strömen
ich liebe dieses strömen
in deinem wesen
treibt licht
und mein lieben lebt
im aufsaugen darin
jegliche nacht
da ist kein dunkel das mich schreckt
weiß ich nur dich nahe bei
wenn ich die augen schließe
und du mir deutlich bleibst
unter all der beweglichen zeit
steht nur das lieben
uns nicht mehr still
und das sehnen
behält seinen platz
und das berühren
und unsere lust
und dieses lichtvolle strömen
in dir in mir in
all dem gemeinsamen sein
es ist ein wunder
und soll weiter treiben
über jegliches friedvolle jahr
(copyright © 12.6.2016, bernd pol)
in deinem wesen
treibt licht
und mein lieben lebt
im aufsaugen darin
jegliche nacht
da ist kein dunkel das mich schreckt
weiß ich nur dich nahe bei
wenn ich die augen schließe
und du mir deutlich bleibst
unter all der beweglichen zeit
steht nur das lieben
uns nicht mehr still
und das sehnen
behält seinen platz
und das berühren
und unsere lust
und dieses lichtvolle strömen
in dir in mir in
all dem gemeinsamen sein
es ist ein wunder
und soll weiter treiben
über jegliches friedvolle jahr
(copyright © 12.6.2016, bernd pol)
Freitag, 10. Juni 2016
sterne sammeln
hab mir sterne sammeln mögen
einfach nur so des universums wegen
und dafür meinen platz zu bestimmen
in all der fülle der welt
allein
es ist zu schwer
allein
hab dir sterne sammeln mögen
ein lieben gründen in unendlichkeit
und meinen platz bei dir zu finden
in der nähe unsrer nacht
allein
es ist zu schwer
allein
sie sind zu weit
all diese sterne
mir wieder zu nahe
in all dem lieben
und all dem leben
fernab der welt
lieber les ich sie in diesen augen
so deutlich ins dunkel gezeichnet
und lass sie wachsen in dir
und diesem inneren leuchten
(copyright © 10.6.2016, bernd pol)
einfach nur so des universums wegen
und dafür meinen platz zu bestimmen
in all der fülle der welt
allein
es ist zu schwer
allein
hab dir sterne sammeln mögen
ein lieben gründen in unendlichkeit
und meinen platz bei dir zu finden
in der nähe unsrer nacht
allein
es ist zu schwer
allein
sie sind zu weit
all diese sterne
mir wieder zu nahe
in all dem lieben
und all dem leben
fernab der welt
lieber les ich sie in diesen augen
so deutlich ins dunkel gezeichnet
und lass sie wachsen in dir
und diesem inneren leuchten
(copyright © 10.6.2016, bernd pol)
Mittwoch, 8. Juni 2016
zeitlos lieben dürfen
lass die uhren ruhig ticken
wir leben unsere eigene zeit
mit augenblicken aus sekunden
mit stiller lust aus ewigkeit
liebesleben
dutzendjahre
immer wieder neu gesucht
immer wieder vorgefunden
augenstrahlen
doppelmünder
hab mich in deine lust gebunden
hab uns das wärmen eingetragen
hab ausgegeben im geschehen
hab dich gelernt
hab dich still nah
das ging so nur in dauerzeiten
im leichten sein
in schweren welten
im aufzugeben einzuholen
im warten hoffen
leben schaffend wieder sein
es ist ein dauerglück
uhren neu zu überlisten
über alle durchgelebte jahre
ungewesen dauer schaffend
lebend wie im frühen lieben
ohne zeit zu sein
(copyright © 8.6.2016, bernd pol)
wir leben unsere eigene zeit
mit augenblicken aus sekunden
mit stiller lust aus ewigkeit
liebesleben
dutzendjahre
immer wieder neu gesucht
immer wieder vorgefunden
augenstrahlen
doppelmünder
hab mich in deine lust gebunden
hab uns das wärmen eingetragen
hab ausgegeben im geschehen
hab dich gelernt
hab dich still nah
das ging so nur in dauerzeiten
im leichten sein
in schweren welten
im aufzugeben einzuholen
im warten hoffen
leben schaffend wieder sein
es ist ein dauerglück
uhren neu zu überlisten
über alle durchgelebte jahre
ungewesen dauer schaffend
lebend wie im frühen lieben
ohne zeit zu sein
(copyright © 8.6.2016, bernd pol)
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