was geschieht hier wenn
du die augen aufschlägst während
ich dich im halbdunkel schaue
ein lächeln des erkennens
wuchs dir aus dem traum
und mir wird so innig warm
weil das noch immer geht
das tut die nähe der nacht
und das wissen um die tage
aus denen solch ein kennen
und wiederkennen reifte
wenn ich die augen aufschlage
im halbdunkel und dein schatten
lebt sich wieder ein bei mir
das geschieht hier
genau das
(copyright © 29.7.2018, bernd pol)
Sonntag, 29. Juli 2018
Mittwoch, 25. Juli 2018
umbruch
es war da
als ein augenblick
zwischen trauer und freude brach
und die welt stille stand
am abgrund zwischen
heute und jetzt
in furcht vor
dem morgen
ein schwacher schleier
zog vom horizont zum
nochdunkelzenit
erste amseln übten
und katzen streiften
noch grau aufgelöst
zwischen sträuchern und gras
auf angestammter vergebener pirsch
es war jener augenblick
an dem das innere der welt
sich wieder suchenden zeigte
den katzen
den amseln
den büschen
den bäumen
dem gras
und jenen liebenden
die den ausgang der nacht
zu nutzen verstanden
im einzig ewigen augenblick
aus der dauer der nacht
vor dem fordern jedes
noch fremden tags
(copyright © 25.7.2018, bernd pol)
als ein augenblick
zwischen trauer und freude brach
und die welt stille stand
am abgrund zwischen
heute und jetzt
in furcht vor
dem morgen
ein schwacher schleier
zog vom horizont zum
nochdunkelzenit
erste amseln übten
und katzen streiften
noch grau aufgelöst
zwischen sträuchern und gras
auf angestammter vergebener pirsch
es war jener augenblick
an dem das innere der welt
sich wieder suchenden zeigte
den katzen
den amseln
den büschen
den bäumen
dem gras
und jenen liebenden
die den ausgang der nacht
zu nutzen verstanden
im einzig ewigen augenblick
aus der dauer der nacht
vor dem fordern jedes
noch fremden tags
(copyright © 25.7.2018, bernd pol)
Montag, 23. Juli 2018
ums licht erinnern
war da reine gestaltlose weite
ein sog der leben zur einzigheit zwingt
ein auflösen war da und ein wiederfinden
ein ganzes und alles jemals geschaffne
war menschen fülle da und nichts
es führten straßen da
ins unkartierbare
ungestalt im weiterschritt
mit bäumen am weg
in augenblicken entstanden
vergangen im augen blick
vom unwissend sein
im staub des immer gewesenen
den die füße als wiederkehr spürten
zerfielen die stimmen geschaffener welten
wort und ordnungslos in bloßer tatsächlichkeit
und das wissen floss
geisthaft zusammen
strukturlos erkannt und
menschen unfassbar
es war zu groß dieses licht
aus erfüllen wuchs da
pure angst ums wesen
gestaltbarer wirklichkeit
bis die liebe kam
wie menschennähen führten
ins gemeinsame
teilbare gewordne wirklich sein
(copyright © 22.7.2018, bernd pol)
ein sog der leben zur einzigheit zwingt
ein auflösen war da und ein wiederfinden
ein ganzes und alles jemals geschaffne
war menschen fülle da und nichts
es führten straßen da
ins unkartierbare
ungestalt im weiterschritt
mit bäumen am weg
in augenblicken entstanden
vergangen im augen blick
vom unwissend sein
im staub des immer gewesenen
den die füße als wiederkehr spürten
zerfielen die stimmen geschaffener welten
wort und ordnungslos in bloßer tatsächlichkeit
und das wissen floss
geisthaft zusammen
strukturlos erkannt und
menschen unfassbar
es war zu groß dieses licht
aus erfüllen wuchs da
pure angst ums wesen
gestaltbarer wirklichkeit
bis die liebe kam
wie menschennähen führten
ins gemeinsame
teilbare gewordne wirklich sein
(copyright © 22.7.2018, bernd pol)
Samstag, 30. Juni 2018
schlaflied im vollen mond
ich hab dich heut im vollen mond gesehen
als sein schein die sterne deckte über dir
und in deinem atem die welt ganz sacht
mit träumetanz den schlaf umschuf
ich möchte dich mit händen decken
sanft deine augenlider streichen
und die lippen überformen im
fernen kaum berührten kuss
dann wenn der mond erinnerungen schafft
aus leichtem licht in warmen nächten
lieg ich bei dir
und schaue mich
wieder neu gesund
(copyright © 30.6.2018, bernd pol)
als sein schein die sterne deckte über dir
und in deinem atem die welt ganz sacht
mit träumetanz den schlaf umschuf
ich möchte dich mit händen decken
sanft deine augenlider streichen
und die lippen überformen im
fernen kaum berührten kuss
dann wenn der mond erinnerungen schafft
aus leichtem licht in warmen nächten
lieg ich bei dir
und schaue mich
wieder neu gesund
(copyright © 30.6.2018, bernd pol)
Dienstag, 19. Juni 2018
memento
es ist der schaum an den grenzen des lebens
dort wo der fluss sich nach den steinen beruhigt
nach all den hindernissen im lebendigen sein
treibt es im wind und hofft auf ruhiges wasser
dort am rand
im innern meiner blase
hock ich und schau dem treiben zu
in und außer der welt
ganz für mich und doch eingebunden
mit all den andern
hier außer mir
fast weiß ist der schaum von außen gesehen
man sieht die einzel treibenden nicht
schicksale in blasen fest eingebunden
bis jede platzt irgendwo inmitten des teichs
es fällt schwer
im innern meiner blase
abgetrennt zu sein von anderen leben
in und außer der welt
zu wissen was da gemeinsam widerlebte
nun kaum erreichbar
hier außer mir
im schaum an den grenzen von gewesenem leben
dort wo der fluss sich in wirbeln verfängt
die blasen einfangen bis zum ende des daseins
wenn nicht ein leichtes schicksal diese umschifft
da kratze ich wieder
an den gehärteten rändern
und weiß eines tages breche ich frei
selbst abzutauchen in
die gefährliche schönheit neuer welten
hinter den grenzen des lebens
gemeinsam mit dir
(copyright © 19.6.2018, bernd pol)
dort wo der fluss sich nach den steinen beruhigt
nach all den hindernissen im lebendigen sein
treibt es im wind und hofft auf ruhiges wasser
dort am rand
im innern meiner blase
hock ich und schau dem treiben zu
in und außer der welt
ganz für mich und doch eingebunden
mit all den andern
hier außer mir
fast weiß ist der schaum von außen gesehen
man sieht die einzel treibenden nicht
schicksale in blasen fest eingebunden
bis jede platzt irgendwo inmitten des teichs
es fällt schwer
im innern meiner blase
abgetrennt zu sein von anderen leben
in und außer der welt
zu wissen was da gemeinsam widerlebte
nun kaum erreichbar
hier außer mir
im schaum an den grenzen von gewesenem leben
dort wo der fluss sich in wirbeln verfängt
die blasen einfangen bis zum ende des daseins
wenn nicht ein leichtes schicksal diese umschifft
da kratze ich wieder
an den gehärteten rändern
und weiß eines tages breche ich frei
selbst abzutauchen in
die gefährliche schönheit neuer welten
hinter den grenzen des lebens
gemeinsam mit dir
(copyright © 19.6.2018, bernd pol)
Montag, 11. Juni 2018
fernes leuchten nah zu leben
dann sind da die schweren nächte
mit wetterleuchten im fenstergrund
und ich spüre deine heiße starke nähe
und warte auf den schauer im donnergroll
irgendwo weit ab am horizont und
spür dich die sekunden zählen
und weiß es ist noch immer
wirklich weit genug
es ist zu schwül und heiß
sich zu umarmen
so dasein ist
uns nah und gut genug
sich atmen spüren durch matratzenfedern
und leises sprechen von gewitterfernen
bis hin zu neuen lebensnähen und
zu wissen dass es wächst
und bleibt wenn dort
am horizont die
wetter treiben
ich mag die leichtigkeit in schweren nächten
und liebe es mit dir zur welt zu sein
und einfach nur das leben wissen
und wieder nur dies wir allein
(copyright © 11.6.2018, bernd pol)
mit wetterleuchten im fenstergrund
und ich spüre deine heiße starke nähe
und warte auf den schauer im donnergroll
irgendwo weit ab am horizont und
spür dich die sekunden zählen
und weiß es ist noch immer
wirklich weit genug
es ist zu schwül und heiß
sich zu umarmen
so dasein ist
uns nah und gut genug
sich atmen spüren durch matratzenfedern
und leises sprechen von gewitterfernen
bis hin zu neuen lebensnähen und
zu wissen dass es wächst
und bleibt wenn dort
am horizont die
wetter treiben
ich mag die leichtigkeit in schweren nächten
und liebe es mit dir zur welt zu sein
und einfach nur das leben wissen
und wieder nur dies wir allein
(copyright © 11.6.2018, bernd pol)
Samstag, 26. Mai 2018
noch immer früchte tragen
und ist es ein warten geworden
ein suchen in seelengemälden
ein hoffen ein schaffen
ein werden zu dir
die zeit hat
uns leben
beschert
dass wir leib an leib auf den gipfeln stehen
so jahr um jahr mehr aneinander gewachsen
und in den ebenen breiten sich wunder aus
ein versprechen der ferne
aus alten und künftigen tagen
und dem tragen dieses lebens
im dauernden heute und jetzt
noch ist es schön
weiter zu warten
um zu sehen wie
uns die ebenen
aus dem lieben
früchte tragen
ganz nah
(copyright © 26.5.2018, bernd pol)
ein suchen in seelengemälden
ein hoffen ein schaffen
ein werden zu dir
die zeit hat
uns leben
beschert
dass wir leib an leib auf den gipfeln stehen
so jahr um jahr mehr aneinander gewachsen
und in den ebenen breiten sich wunder aus
ein versprechen der ferne
aus alten und künftigen tagen
und dem tragen dieses lebens
im dauernden heute und jetzt
noch ist es schön
weiter zu warten
um zu sehen wie
uns die ebenen
aus dem lieben
früchte tragen
ganz nah
(copyright © 26.5.2018, bernd pol)
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