und es ist doch ein tausendfaches sterben
bald im beginnenden herbst unter den bäumen
ruft was aus frühjahr und sommer versprochen war
sein letztes rauschend zerbrauntes leb wohl
ein gehen ohne trauer ist das
und doch die flut von lebensenden
mit dem versprechen auf kommende jahre
die aussicht auf bildlos treibendes wintergeträum
ich stehe und die stämme reden mich an
es sei trotz allem ein wunder
dies vergehen in frieden
und freiwilligkeit
wo hier in baumlebenskurzer zeit
aus all dem friedvoll bewahrten
das leben wiederum treibe
in fester gemessenheit
ja die stämme und wurzeln wirds freuen
wenn in liebender kindesweise mich
wieder dies rauschen durchspielt
schlurfend in kniehohen bergen
(copyright © 20.9.2018, bernd pol)
Donnerstag, 20. September 2018
Samstag, 25. August 2018
einfaches glück
geschaffen aus dem du
zum morgen in
diesem frühen tageswind
in dem man sich nicht missen mag
von dem wir aus aller nacht
zum du und ich im unbegrenzten tag
in diesem blick
werd ich bestehen
was immer auch
im licht begegnet
und das lächeln und die augenblicke
das spüren einer freien hand
und treiben lassen in gemeinsamkeit
aus vertrauen zwei leben
bis zum abendwir in
stiller neuer liebesnacht
(copyright © 25.08.2018, bernd pol)
zum morgen in
diesem frühen tageswind
in dem man sich nicht missen mag
von dem wir aus aller nacht
zum du und ich im unbegrenzten tag
in diesem blick
werd ich bestehen
was immer auch
im licht begegnet
und das lächeln und die augenblicke
das spüren einer freien hand
und treiben lassen in gemeinsamkeit
aus vertrauen zwei leben
bis zum abendwir in
stiller neuer liebesnacht
(copyright © 25.08.2018, bernd pol)
Freitag, 24. August 2018
menschen wald sein
unter dem rauschen
schließt stille sich ein
treibt zwischen pfeilern
aus unzählbarem leben
neu hin gewebtes sein
da wächst im streifen ein hoffen zusammen
auf die einheit der welt und das erkennen
vom sein und vom werden und wieder gehen
und dass dem fuchs die liebe gehört wie
jedweder maus die er notwendig erlegt
und knapp unterm moos
träumen steine schwer
zeitfernes dasein im
gebirge erinnern und
fernen sandig werden
mit ewigkeiten aus gemeinsamem schweigen
zwischen stämmen im still werdenden sein
wo nähe dicht wächst von menschen und welt
und lieben gestalt wird im blicken zum blick
weil die fülle im dasein berühren erfordert
gemeinsam im baumlicht geerdeten leben
vom lieben entsteht
im menschen ein wald
weit über die bäume
und füchse und steine
zum wissen ums sein
im ende von ewigkeiten
(copyright © 24.8.2018, bernd pol)
schließt stille sich ein
treibt zwischen pfeilern
aus unzählbarem leben
neu hin gewebtes sein
da wächst im streifen ein hoffen zusammen
auf die einheit der welt und das erkennen
vom sein und vom werden und wieder gehen
und dass dem fuchs die liebe gehört wie
jedweder maus die er notwendig erlegt
und knapp unterm moos
träumen steine schwer
zeitfernes dasein im
gebirge erinnern und
fernen sandig werden
mit ewigkeiten aus gemeinsamem schweigen
zwischen stämmen im still werdenden sein
wo nähe dicht wächst von menschen und welt
und lieben gestalt wird im blicken zum blick
weil die fülle im dasein berühren erfordert
gemeinsam im baumlicht geerdeten leben
vom lieben entsteht
im menschen ein wald
weit über die bäume
und füchse und steine
zum wissen ums sein
im ende von ewigkeiten
(copyright © 24.8.2018, bernd pol)
Montag, 20. August 2018
wieder neu sein
es ist er tag des morgenrasens
wie tanzen über sonnenperlen
tausendfach in halmesspitzen
ohne die füße zu nässen
kein wunder zu stören
weit vor seiner zeit
etwas aber auch
vielleicht die scheu
vor letzten schnecken
zwischen den halmen
so steh ich hand in hand
leise mit dir vor all den
morgenwundern und lebe
den stillstand dieser zeit
in selbstverständlichkeit
das ist wenn augenblicke sich häufen
aus jahren und jahren gestalteten lebens
und jeder wiederholte schritt wird
immer selbstverständlich neu
das gilt den schnecken im morgenrasen
ebenso wie dem tau in tiefer sonne
und dem erinnern an gewitterwuchten
und dem frost und der hitze in
wetter überbordenden jahren
so viel leben hat
sich angehäuft in
guten jahren unter
schwereren zeiten
als wir den tau nicht merkten
und nicht die blättertropfen
und die schnecken nicht und
kein leben über sonnenperlen
doch heute vor dem morgenrasen
lebt dies einverstehen wieder
uns wärme zu sammeln
von hand zu hand
lebenstrauendweise
(copyright © 20.8.2018, bernd pol)
wie tanzen über sonnenperlen
tausendfach in halmesspitzen
ohne die füße zu nässen
kein wunder zu stören
weit vor seiner zeit
etwas aber auch
vielleicht die scheu
vor letzten schnecken
zwischen den halmen
so steh ich hand in hand
leise mit dir vor all den
morgenwundern und lebe
den stillstand dieser zeit
in selbstverständlichkeit
das ist wenn augenblicke sich häufen
aus jahren und jahren gestalteten lebens
und jeder wiederholte schritt wird
immer selbstverständlich neu
das gilt den schnecken im morgenrasen
ebenso wie dem tau in tiefer sonne
und dem erinnern an gewitterwuchten
und dem frost und der hitze in
wetter überbordenden jahren
so viel leben hat
sich angehäuft in
guten jahren unter
schwereren zeiten
als wir den tau nicht merkten
und nicht die blättertropfen
und die schnecken nicht und
kein leben über sonnenperlen
doch heute vor dem morgenrasen
lebt dies einverstehen wieder
uns wärme zu sammeln
von hand zu hand
lebenstrauendweise
(copyright © 20.8.2018, bernd pol)
Montag, 30. Juli 2018
mit bäumen zu leben
ich liebe es still mit den bäumen zu dösen
an ruhigen tagen dem einatmen zu lauschen
gemeinsam wasser luft und sonne zu trinken
im wieder erschaffen reiner lebendiger kraft
dies ist die zeit
stämme zu umarmen
einfach ein ruhen
durch sich gleiten lassen
vor der mühe kommender nacht
ich liebe es abendgesprächen zu lauschen
im späten hereinsinken sanfteren leuchtens
die freude zwischen baumkronen zu spüren
oder dies trauern um einen gefallenen freund
still verstehend einfaches sein
welten geschehend zu leben
unter dem kronendickicht
einfach nur existenzen
schweigend zu teilen
ich liebe das erwachen zur nacht durchzuleben
wenn die mühe des wachsens riesen durchflutet
unter strengen kronen dies treiben zu spüren
wie blitze ins dasein vordrängende tageskraft
da wächst die zeit
unter bäumen zu lieben
in erdvertrauen geborgen
gemeinsam lebendig zu sein
(copyright © 30.7.2018, bernd pol)
an ruhigen tagen dem einatmen zu lauschen
gemeinsam wasser luft und sonne zu trinken
im wieder erschaffen reiner lebendiger kraft
dies ist die zeit
stämme zu umarmen
einfach ein ruhen
durch sich gleiten lassen
vor der mühe kommender nacht
ich liebe es abendgesprächen zu lauschen
im späten hereinsinken sanfteren leuchtens
die freude zwischen baumkronen zu spüren
oder dies trauern um einen gefallenen freund
still verstehend einfaches sein
welten geschehend zu leben
unter dem kronendickicht
einfach nur existenzen
schweigend zu teilen
ich liebe das erwachen zur nacht durchzuleben
wenn die mühe des wachsens riesen durchflutet
unter strengen kronen dies treiben zu spüren
wie blitze ins dasein vordrängende tageskraft
da wächst die zeit
unter bäumen zu lieben
in erdvertrauen geborgen
gemeinsam lebendig zu sein
(copyright © 30.7.2018, bernd pol)
Sonntag, 29. Juli 2018
wieder erkennen
was geschieht hier wenn
du die augen aufschlägst während
ich dich im halbdunkel schaue
ein lächeln des erkennens
wuchs dir aus dem traum
und mir wird so innig warm
weil das noch immer geht
das tut die nähe der nacht
und das wissen um die tage
aus denen solch ein kennen
und wiederkennen reifte
wenn ich die augen aufschlage
im halbdunkel und dein schatten
lebt sich wieder ein bei mir
das geschieht hier
genau das
(copyright © 29.7.2018, bernd pol)
du die augen aufschlägst während
ich dich im halbdunkel schaue
ein lächeln des erkennens
wuchs dir aus dem traum
und mir wird so innig warm
weil das noch immer geht
das tut die nähe der nacht
und das wissen um die tage
aus denen solch ein kennen
und wiederkennen reifte
wenn ich die augen aufschlage
im halbdunkel und dein schatten
lebt sich wieder ein bei mir
das geschieht hier
genau das
(copyright © 29.7.2018, bernd pol)
Mittwoch, 25. Juli 2018
umbruch
es war da
als ein augenblick
zwischen trauer und freude brach
und die welt stille stand
am abgrund zwischen
heute und jetzt
in furcht vor
dem morgen
ein schwacher schleier
zog vom horizont zum
nochdunkelzenit
erste amseln übten
und katzen streiften
noch grau aufgelöst
zwischen sträuchern und gras
auf angestammter vergebener pirsch
es war jener augenblick
an dem das innere der welt
sich wieder suchenden zeigte
den katzen
den amseln
den büschen
den bäumen
dem gras
und jenen liebenden
die den ausgang der nacht
zu nutzen verstanden
im einzig ewigen augenblick
aus der dauer der nacht
vor dem fordern jedes
noch fremden tags
(copyright © 25.7.2018, bernd pol)
als ein augenblick
zwischen trauer und freude brach
und die welt stille stand
am abgrund zwischen
heute und jetzt
in furcht vor
dem morgen
ein schwacher schleier
zog vom horizont zum
nochdunkelzenit
erste amseln übten
und katzen streiften
noch grau aufgelöst
zwischen sträuchern und gras
auf angestammter vergebener pirsch
es war jener augenblick
an dem das innere der welt
sich wieder suchenden zeigte
den katzen
den amseln
den büschen
den bäumen
dem gras
und jenen liebenden
die den ausgang der nacht
zu nutzen verstanden
im einzig ewigen augenblick
aus der dauer der nacht
vor dem fordern jedes
noch fremden tags
(copyright © 25.7.2018, bernd pol)
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