hab mich in einen morgen aufgemacht
voll frischem sonnenblütenduft
hab ich für heute ein tagwerk gebaut
aus sehnsuchtsrufen verblassender träume
werde ich mir brücken neu schaffen
zu deinem tiefinnersten sein
wo es uns gehört und nicht verglimmt
wie die letzten sterne
dieser verdämmernden nacht
(Copyright © 26. Juli 2014, Bernd Pol)
Samstag, 26. Juli 2014
Mittwoch, 23. Juli 2014
lebenszeiten rückgedacht
zum schluss ist anfang doch verloren
und man treibt fort in zwischenzeiten
wo keiner ahnt und niemand sieht
und rufen ohne echo bleibt
hast unter weltensternen dich verloren
hast erden dauermagisch fortgedacht
hast straßen ausgeschafft für stolperpfade
hast menschentreiben hinter dich gebracht
am ende im nach hinten blicken
war alles wie in zauberwelten
in zwischenzeiten immertreiben
ein traumspiralen dauergehn
denn wo du bist auf armeslänge
steht dieser eine abdruck noch
vom allerersten hoffnungsschritt
aus lebensfernen wandertagen
dennoch
waren auch alles zwischenzeiten
irgendwo von hier bis wirklichkeit
es war ein intensives träumegehen
durchgeliebte menschenwanderzeit
(Copyright © 23. Juli 2014, Bernd Pol)
und man treibt fort in zwischenzeiten
wo keiner ahnt und niemand sieht
und rufen ohne echo bleibt
hast unter weltensternen dich verloren
hast erden dauermagisch fortgedacht
hast straßen ausgeschafft für stolperpfade
hast menschentreiben hinter dich gebracht
am ende im nach hinten blicken
war alles wie in zauberwelten
in zwischenzeiten immertreiben
ein traumspiralen dauergehn
denn wo du bist auf armeslänge
steht dieser eine abdruck noch
vom allerersten hoffnungsschritt
aus lebensfernen wandertagen
dennoch
waren auch alles zwischenzeiten
irgendwo von hier bis wirklichkeit
es war ein intensives träumegehen
durchgeliebte menschenwanderzeit
(Copyright © 23. Juli 2014, Bernd Pol)
Montag, 21. Juli 2014
gewittergedanken
hab mich in ein dunkel gezeichnet
graugrün mit gefundener kreide
hab ich mir pferde an den himmel geschaffen
und wiesen für sie unter die sterne gelegt
hab mir ein lager gebaut zwischen den ästen
und schaue geschichtslos gebunden
dem weiden zu und dem wilden gespiel
bis der regenvorhang sich schließt
und nur der funkenschlag ihrer hufe
mein erinnern bestärkt
(Coypright © 21. Juli 2014, Bernd Pol)
graugrün mit gefundener kreide
hab ich mir pferde an den himmel geschaffen
und wiesen für sie unter die sterne gelegt
hab mir ein lager gebaut zwischen den ästen
und schaue geschichtslos gebunden
dem weiden zu und dem wilden gespiel
bis der regenvorhang sich schließt
und nur der funkenschlag ihrer hufe
mein erinnern bestärkt
(Coypright © 21. Juli 2014, Bernd Pol)
Montag, 30. Juni 2014
all das sehnen dauern lassen
ach ich möchte wieder früchte tragen
solche zum berauschen deiner welt
wo steine hoch zu sternen singen
und im bäumedämmern zauberkreise flirren
was soll mir das abendrot
wenn dich schleier einverbergen
nebelgleich von tausendschönen
lebensweisen auszugleiten
lass mich dir wie honig sein
wie rauschbestärkte liebesfrüchte
das sehenwerden wachsen lassen
und das spürensein durchdauernd leben
die steine möchte ich erweichen
und unter sternen dir ein lager bauen
das mit uns die welt durchgleitet
langsam wie im göttergleichen lieben
eins sein du
auf ewigkeiten
in den früchten
dieser welt
(Copyright © 28. Juni 2014, Bernd Pol)
solche zum berauschen deiner welt
wo steine hoch zu sternen singen
und im bäumedämmern zauberkreise flirren
was soll mir das abendrot
wenn dich schleier einverbergen
nebelgleich von tausendschönen
lebensweisen auszugleiten
lass mich dir wie honig sein
wie rauschbestärkte liebesfrüchte
das sehenwerden wachsen lassen
und das spürensein durchdauernd leben
die steine möchte ich erweichen
und unter sternen dir ein lager bauen
das mit uns die welt durchgleitet
langsam wie im göttergleichen lieben
eins sein du
auf ewigkeiten
in den früchten
dieser welt
(Copyright © 28. Juni 2014, Bernd Pol)
Freitag, 2. Mai 2014
Frühjahrstrauerzeiten
Das ist wie im letzten Frühlingsblütentreiben,
wie im Sturm, bevor der große Regen fällt
und ungenutztes Leben über Pfützen treibt,
Abfall weit vor jedem Reifewerden.
Es wirbelt Blütenblätter wie verwehten Schnee
und leere Kelche sammeln sich rauen Haufen
und hemmen unbedachten Schritt.
Ringsum treibt viel zu früher Tod …
Gut, siehst du auf, lässt sich der Herbst schon ahnen,
doch dieses Mühen will hier manchmal nicht,
gebückt klebst du am Grund und grübelst Möglichkeiten,
die es mal gab und die verloren sind.
Wenn Menschenträume gehen vor dem ersten Reifen,
wenn vorm Erfüllen Leben abgeschnitten sind,
und alles ist so ohne Halt wie letztes Frühlingsblütentreiben,
ringsum, so viel zu früher Tod …
Es braucht das stille Traueratmen,
ein Treibenlassen durch den großen Regen,
den Sturm, der Ungeword'nes weiterfegt.
Und dann, vielleicht,
hebt sich der Blick
ins Grün und träumt erneut
vom Reifen in den Herbst.
(Copyright © 2. Mai 2014, Bernd Pol)
wie im Sturm, bevor der große Regen fällt
und ungenutztes Leben über Pfützen treibt,
Abfall weit vor jedem Reifewerden.
Es wirbelt Blütenblätter wie verwehten Schnee
und leere Kelche sammeln sich rauen Haufen
und hemmen unbedachten Schritt.
Ringsum treibt viel zu früher Tod …
Gut, siehst du auf, lässt sich der Herbst schon ahnen,
doch dieses Mühen will hier manchmal nicht,
gebückt klebst du am Grund und grübelst Möglichkeiten,
die es mal gab und die verloren sind.
Wenn Menschenträume gehen vor dem ersten Reifen,
wenn vorm Erfüllen Leben abgeschnitten sind,
und alles ist so ohne Halt wie letztes Frühlingsblütentreiben,
ringsum, so viel zu früher Tod …
Es braucht das stille Traueratmen,
ein Treibenlassen durch den großen Regen,
den Sturm, der Ungeword'nes weiterfegt.
Und dann, vielleicht,
hebt sich der Blick
ins Grün und träumt erneut
vom Reifen in den Herbst.
(Copyright © 2. Mai 2014, Bernd Pol)
Mittwoch, 30. April 2014
Vielleicht
Vielleicht …
… wenn Erde erst die verlorenen Worte bedeckt …
… wenn Ungesagtes nicht wieder hörbar sein muss …
… wenn kein Schatten mehr aus Vergangenem trifft …
… wenn aus Träumen kein Dunkel mehr quillt …
Vielleicht dann
wird die Welt wieder leicht
und der Blick zurück erneut
klar und wunderbar zart.
Vielleicht,
wenn die Blumen fortgewelkt sind
und die Kränze vertrocknet …
Vielleicht dann
erstehst du mir neu …
(Copyright © 30 April 2014, Bernd Pol)
… wenn Erde erst die verlorenen Worte bedeckt …
… wenn Ungesagtes nicht wieder hörbar sein muss …
… wenn kein Schatten mehr aus Vergangenem trifft …
… wenn aus Träumen kein Dunkel mehr quillt …
Vielleicht dann
wird die Welt wieder leicht
und der Blick zurück erneut
klar und wunderbar zart.
Vielleicht,
wenn die Blumen fortgewelkt sind
und die Kränze vertrocknet …
Vielleicht dann
erstehst du mir neu …
(Copyright © 30 April 2014, Bernd Pol)
Samstag, 15. Februar 2014
über deinen schlaf getrennt zu wachen
es ist vielleicht dies immer wieder sprechen
dies dauer denken im getrennten sein
dies begründen bitten abwehr reden
dies entfernte einverstanden sein
den augenblick im sich begegnen
auf ewigkeiten auszudehnen
im halten frei gelassen sein
auch wo diese zeiten trennen
und räume auseinander treiben
doch immer dies
du bist bei mir
und spürst
vielleicht
ein wort
oder zwei
über deinem schlaf ein wachen
bleib du mir nah
wo du auch bist
stumme worte schweben machen
zu wissen es ist gut
wie es dich gibt
(Copyright © 15. Februar 2014, Bernd Pol)
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