es liegt wie ein versprechen über dem tag
so ein kommt vielleicht muss aber nicht
er will nur sanft aus dem morgen gehoben sein
und alles ist recht
„was immer geschah war trotz allem gut
und was kommt wird wieder gut sein
was jetzt ist bleibt glücklich noch kaum bekannt
wird geschehen doch erst im nachhinein wahr“
es ist wie es ist
und vielleicht wird es gut
©Copyright: Bernd Pol, 29. Februar 2012
Mittwoch, 29. Februar 2012
Dienstag, 28. Februar 2012
der tag wird gut
der tag heute wird ganz bestimmt gut
eine amsel hat mich aus dem halbschlaf gebracht
und das gespensterzeug der alten nacht
ersäuft im neuen dämmerbeginn
am horizont noch halb verdeckt
breitet sich graublaues aufhellen aus
die nacht wird dort immer weniger wahr
und im kommenden licht wasch ich mich rein
war der schlaf auch wieder zu kurz
ging doch durch wachträume wer unerkannt mit
hielt über hoffen über trauern über wehrlose flucht
halbschlafgezweifel mir letztlich allein
jetzt ist diese zeit des grübelns vorbei
die amsel singt noch immer vom kommenden leben
was immer geschah war trotz allem gut
und was kommt wird wieder gut sein
was jetzt ist bleibt glücklich noch kaum bekannt
wird geschehen doch erst im nachhinein wahr
nun ist die amsel auch schon wieder fort
über dem baum häuft sich hochnebelgrau
ach seis drum
fühlt dieser tag
sich trotz alledem
hier ganz hoffnungsvoll an
schaun wir halt mal
was er davon
wirklich auch hält
©Copyright: Bernd Pol, 28. Februar 2012
eine amsel hat mich aus dem halbschlaf gebracht
und das gespensterzeug der alten nacht
ersäuft im neuen dämmerbeginn
am horizont noch halb verdeckt
breitet sich graublaues aufhellen aus
die nacht wird dort immer weniger wahr
und im kommenden licht wasch ich mich rein
war der schlaf auch wieder zu kurz
ging doch durch wachträume wer unerkannt mit
hielt über hoffen über trauern über wehrlose flucht
halbschlafgezweifel mir letztlich allein
jetzt ist diese zeit des grübelns vorbei
die amsel singt noch immer vom kommenden leben
was immer geschah war trotz allem gut
und was kommt wird wieder gut sein
was jetzt ist bleibt glücklich noch kaum bekannt
wird geschehen doch erst im nachhinein wahr
nun ist die amsel auch schon wieder fort
über dem baum häuft sich hochnebelgrau
ach seis drum
fühlt dieser tag
sich trotz alledem
hier ganz hoffnungsvoll an
schaun wir halt mal
was er davon
wirklich auch hält
©Copyright: Bernd Pol, 28. Februar 2012
Freitag, 24. Februar 2012
Zaubermantel
Ich hab hier einen Zaubermantel,
den reich ich gern zu dir hinüber.
Einer von denen, die Träume einhüllen,
die Frieden eingewebt tragen in jeden Faden,
die die Welt aussperren eine Herzschlag lang,
einfach nur selbst sein,
einfach nur ich,
einfach allein –
ganz ohne Einsamkeit.
Ich reich in dir,
du musst ihn nur fangen
in Behutsamkeit
im Vertrauen und Glauben
dass nur du dir wahr bist
wenn du ihn trägst.
©Copyright: Bernd Pol, 24. Februar 2012
den reich ich gern zu dir hinüber.
Einer von denen, die Träume einhüllen,
die Frieden eingewebt tragen in jeden Faden,
die die Welt aussperren eine Herzschlag lang,
einfach nur selbst sein,
einfach nur ich,
einfach allein –
ganz ohne Einsamkeit.
Ich reich in dir,
du musst ihn nur fangen
in Behutsamkeit
im Vertrauen und Glauben
dass nur du dir wahr bist
wenn du ihn trägst.
©Copyright: Bernd Pol, 24. Februar 2012
dennoch
es ist immer wieder neu so schwer
wenn du nicht wirklich sicher weißt
ob du verstanden bist
und nicht wirklich sicher weißt
ob du auch verstehst
wenn du nicht wissen kannst
ob du gerade nah warst
den einen augenblick
nicht weißt ob
vielleicht doch nur
lediglich zufällig dabei
wo die antwort sich verbirgt
die sicherheit verleiht
nur ratespiele bleiben
nur immer wieder
selbstbetrug
es ist doch immer wieder schwer
dieses hoffen auf das eine wort
das alles fest und alles wahr macht
es ist doch immer schwer
bei alledem zu hoffen
am ende stünde
ganz sicher
kein nein
so schwer
dennoch verstehen
dennoch nah bleiben
dennoch ausharren
dennoch wieder hoffen
dennoch lebendig sein
©Copyright: Bernd Pol, 24. Februar 2012
wenn du nicht wirklich sicher weißt
ob du verstanden bist
und nicht wirklich sicher weißt
ob du auch verstehst
wenn du nicht wissen kannst
ob du gerade nah warst
den einen augenblick
nicht weißt ob
vielleicht doch nur
lediglich zufällig dabei
wo die antwort sich verbirgt
die sicherheit verleiht
nur ratespiele bleiben
nur immer wieder
selbstbetrug
es ist doch immer wieder schwer
dieses hoffen auf das eine wort
das alles fest und alles wahr macht
es ist doch immer schwer
bei alledem zu hoffen
am ende stünde
ganz sicher
kein nein
so schwer
dennoch verstehen
dennoch nah bleiben
dennoch ausharren
dennoch wieder hoffen
dennoch lebendig sein
©Copyright: Bernd Pol, 24. Februar 2012
Sonntag, 19. Februar 2012
es ist zeit
es ist da wer der deine tränen sieht
es ist da wer der deine schritte hört
es ist da wer der deinen kummer spürt
ein leben deinem schweigen zuzuhören
ein leben deinen kummer aufzunehmen
ein leben deinen schmerz hinabzutrösten
ganz ohne jeden vorbehalt
es gibt fast alle zeit der welt
für dich
nur frag
©Copyright: Bernd Pol, 19. Februar 2012
es ist da wer der deine schritte hört
es ist da wer der deinen kummer spürt
ein leben deinem schweigen zuzuhören
ein leben deinen kummer aufzunehmen
ein leben deinen schmerz hinabzutrösten
ganz ohne jeden vorbehalt
es gibt fast alle zeit der welt
für dich
nur frag
©Copyright: Bernd Pol, 19. Februar 2012
Samstag, 18. Februar 2012
stille sein
stille sein
die welt ist wieder offen
es gibt noch raum zum innehalten
ganz still
was in dir schreit
sind lediglich gespenster
die grölend durch ruinen tanzen
das leben hat sie längst
schon stillgelegt
da horch
der schrei da
quält sich nur in dir
sobald es finster wird
hat sich die antwort fortgezogen
es braucht dich dort nicht mehr
wo früher fast dein leben war
blüht längst schon andres auf
dem deines nicht gehört
und ruhig wird die welt
vergiss
die euphorie im tag
fand in dir selber statt
was dich aufwühlend rühren will
sind silberne dämonenfinger
gestalten ohne träger
gefühle ohne sinn
ganz still
da ist ein raum zum innehalten
mit türen hin zu andern leben
sie schließen sich ganz sacht nach dir
und schaffen den gespenstern ruh
ganz still
es ist da jemand der dich sieht
es ist da wer der deine schritte hört
es ist da einer der dich leben spürt
ganz still
und du
den einen reinen
herzschlag
lang
©Copyright: Bernd Pol, 18. Februar 2012
die welt ist wieder offen
es gibt noch raum zum innehalten
ganz still
was in dir schreit
sind lediglich gespenster
die grölend durch ruinen tanzen
das leben hat sie längst
schon stillgelegt
da horch
der schrei da
quält sich nur in dir
sobald es finster wird
hat sich die antwort fortgezogen
es braucht dich dort nicht mehr
wo früher fast dein leben war
blüht längst schon andres auf
dem deines nicht gehört
und ruhig wird die welt
vergiss
die euphorie im tag
fand in dir selber statt
was dich aufwühlend rühren will
sind silberne dämonenfinger
gestalten ohne träger
gefühle ohne sinn
ganz still
da ist ein raum zum innehalten
mit türen hin zu andern leben
sie schließen sich ganz sacht nach dir
und schaffen den gespenstern ruh
ganz still
es ist da jemand der dich sieht
es ist da wer der deine schritte hört
es ist da einer der dich leben spürt
ganz still
und du
den einen reinen
herzschlag
lang
©Copyright: Bernd Pol, 18. Februar 2012
Loslassen
Es ist der Punkt vorm Wirklich-Tun,
das Ende des Sich-Selbst-Zermartens
der Ort, der vielleicht Ruhe bringt,
weil nichts mehr hält
was nicht zu halten ist
und losgelassen werden kann
zum freien
ungebremsten
Fall.
Es ist die Zeit zum Atemholen,
zum Endlich-Weiter-Schreiten,
zum Selber-Werden
im reinen Eigen-Mut.
©Copyright: Bernd Pol, 18. Februar 2012
das Ende des Sich-Selbst-Zermartens
der Ort, der vielleicht Ruhe bringt,
weil nichts mehr hält
was nicht zu halten ist
und losgelassen werden kann
zum freien
ungebremsten
Fall.
Es ist die Zeit zum Atemholen,
zum Endlich-Weiter-Schreiten,
zum Selber-Werden
im reinen Eigen-Mut.
©Copyright: Bernd Pol, 18. Februar 2012
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