du ich möcht dich so verstehen
in deinem hier und anders sein
möcht gehen wo wir einst gewesen
ohne mich mit dir allein
dein geheimes möcht ich leben
ohne dass ich wissen muss
im vertrauen aufzuheben
was wurde und was werden muss
ein leben möcht ich wieder geben
ein leben möcht ich zum geschenk
ein leben um es auszugeben
ein leben dass es uns umdrängt
was du warst auf andern wegen
ein gehen im getrennten dein
ein immer wieder neu begegnen
ein zwei drei viele liebessein
du ich möchte dich verstehen
du ich möcht verstanden sein
du ich möchte mit dir leben
jetzt und damals nie allein
(Copyright © 13. Oktober 2014, Bernd Pol)
Montag, 13. Oktober 2014
Sonntag, 12. Oktober 2014
auch ein geduldig sein
steckt im warten je ein hoffen
und im hoffen je ein sein
und im sein ein manchmal werden
und im warten sein allein
jahrelang auf worte hoffen
warten was sich wo bewegt
hier ein funke neues leben
dort ein schatten altes sein
irgendwas ist stets gewesen
was sich heute noch bewegt
irgendwie möcht ich dich lesen
was du bist und was dich lebt
ein schweigen über tausendjahre
ein blinzeln unsrer ewigkeit
ein funken zwischen diesen leben
ein lieben selbst in toter zeit
immer wieder neu zu finden
immer wieder einzig sein
immer wieder dich erfahren
hoffen
warten
eines sein
(Copyright © 12. Oktober 2014, Bernd Pol)
und im hoffen je ein sein
und im sein ein manchmal werden
und im warten sein allein
jahrelang auf worte hoffen
warten was sich wo bewegt
hier ein funke neues leben
dort ein schatten altes sein
irgendwas ist stets gewesen
was sich heute noch bewegt
irgendwie möcht ich dich lesen
was du bist und was dich lebt
ein schweigen über tausendjahre
ein blinzeln unsrer ewigkeit
ein funken zwischen diesen leben
ein lieben selbst in toter zeit
immer wieder neu zu finden
immer wieder einzig sein
immer wieder dich erfahren
hoffen
warten
eines sein
(Copyright © 12. Oktober 2014, Bernd Pol)
Freitag, 10. Oktober 2014
einteilung der welt
hab mir die welt in streifen geschnitten
ein paar für den tag und andere der nacht
einen fürs kranksein und viele für gesunde stunden
und fürs schaffen welche
und für alles weitere mehr
eines aber war nicht zu zerschneiden
dasjenige fürs lieben nämlich
das umspannt mir die zeit
(Copyright © 10. Oktober 2014, Bernd Pol)
ein paar für den tag und andere der nacht
einen fürs kranksein und viele für gesunde stunden
und fürs schaffen welche
und für alles weitere mehr
eines aber war nicht zu zerschneiden
dasjenige fürs lieben nämlich
das umspannt mir die zeit
(Copyright © 10. Oktober 2014, Bernd Pol)
Montag, 29. September 2014
spätes sehnen
spät ists
noch immer
treibt die stille
diese alte sehnsucht
zum verschmelzen
dich und mich
zur nacht
ich hab dich in anderen welten gesehen
und deine schritte von weitem gespürt
und das was du bist
im tiefsten innern
durch mich getragen
im blanken ahnen nur über die zeiten
was du bist vielleicht im anderen sein
und dann nehme ich deine hand
einen augenblick hier
ist es vollständig
genug
(Copyright © 29. September 2014, Bernd Pol)
noch immer
treibt die stille
diese alte sehnsucht
zum verschmelzen
dich und mich
zur nacht
ich hab dich in anderen welten gesehen
und deine schritte von weitem gespürt
und das was du bist
im tiefsten innern
durch mich getragen
im blanken ahnen nur über die zeiten
was du bist vielleicht im anderen sein
und dann nehme ich deine hand
einen augenblick hier
ist es vollständig
genug
(Copyright © 29. September 2014, Bernd Pol)
Dienstag, 23. September 2014
ausblick zwischendurch
wenn es auch gärt
in deiner welt
will ich leben
um die wette mit dir
bis alles sich
aus allem
erfüllt
es haben die jahre sich so zugetragen
im verschieden gelebten gemeinsamen sein
ist immer neu uns ein wachsen geschehen
und die welt blieb uns nicht still
das ist wenn die wege
sich kreuzen und
wieder einen
zur ihrer zeit
und darüber
uns gemeinsam
ein lieben geschieht
wo welten sich
zusammenfügen
ich möcht immer wieder aufs neue
mit dir dein leben verstehen
und meins dir verstehen geben
was du bist und was ich
und wir auf weite ewigkeiten
es gärt
denn uns
verspricht
sich wieder
ein neuer wein
(Copyright © 23. September 2014, Bernd Pol)
in deiner welt
will ich leben
um die wette mit dir
bis alles sich
aus allem
erfüllt
es haben die jahre sich so zugetragen
im verschieden gelebten gemeinsamen sein
ist immer neu uns ein wachsen geschehen
und die welt blieb uns nicht still
das ist wenn die wege
sich kreuzen und
wieder einen
zur ihrer zeit
und darüber
uns gemeinsam
ein lieben geschieht
wo welten sich
zusammenfügen
ich möcht immer wieder aufs neue
mit dir dein leben verstehen
und meins dir verstehen geben
was du bist und was ich
und wir auf weite ewigkeiten
es gärt
denn uns
verspricht
sich wieder
ein neuer wein
(Copyright © 23. September 2014, Bernd Pol)
Sonntag, 21. September 2014
zweifelscheinen
das ist wie schreien über mir
wie stammeln unter geisterwolken
und dauerflüstern tief im innern
schwer und weit ein selbstgestirn
hör ich dich nicht im nebelgleiten
fügt sich noch neuer widersinn
weit über diese eingeschrumpften
stolperschutt bestreuten straßen
ein weinen ists dann um mich her
ein zittern streicht mir um das ohr
und leises tasten schafft sich vor
ins dämmern schwarzer innenwelten
was hab ich uns die straßen geebnet
wozu die ziele durchmarkiert
und zeichen gesetzt all überall
für unser kleines weltenspiel
ging alles nunmehr doch verloren
gewitterstürme brachen worte ein
und dauerregen hat wege verspült
weit bis hinter diese nebelgrenze
jetzt streif ich mir die hand vom arm
nein diesen weg will ich alleine gehen
da vorne schritt für schritt dem abgrund zu
wo alle gehn kann ich nicht stehen bleiben
ein schweigen ist es um mich her
ein flüstern aus gefrorner stille
ein einzig ungesagtes wort
vielleicht das mich noch hält
vielleicht dass noch das glühen hilft
ein alt gewordnes lebensstreiten
aus fernen tagen das herüber trägt
ganz still benachbart durchberührt
(Copyright © 20. September 2014, Bernd Pol)
wie stammeln unter geisterwolken
und dauerflüstern tief im innern
schwer und weit ein selbstgestirn
hör ich dich nicht im nebelgleiten
fügt sich noch neuer widersinn
weit über diese eingeschrumpften
stolperschutt bestreuten straßen
ein weinen ists dann um mich her
ein zittern streicht mir um das ohr
und leises tasten schafft sich vor
ins dämmern schwarzer innenwelten
was hab ich uns die straßen geebnet
wozu die ziele durchmarkiert
und zeichen gesetzt all überall
für unser kleines weltenspiel
ging alles nunmehr doch verloren
gewitterstürme brachen worte ein
und dauerregen hat wege verspült
weit bis hinter diese nebelgrenze
jetzt streif ich mir die hand vom arm
nein diesen weg will ich alleine gehen
da vorne schritt für schritt dem abgrund zu
wo alle gehn kann ich nicht stehen bleiben
ein schweigen ist es um mich her
ein flüstern aus gefrorner stille
ein einzig ungesagtes wort
vielleicht das mich noch hält
vielleicht dass noch das glühen hilft
ein alt gewordnes lebensstreiten
aus fernen tagen das herüber trägt
ganz still benachbart durchberührt
(Copyright © 20. September 2014, Bernd Pol)
Sonntag, 7. September 2014
Schweigen ist's
Von der Seite treibt ein Schweigen
ein grad wie ein Nebeltreiben
und die Sterne oben zittern
kurz bevor sie ganz verglimmen.
Es ist als ob die Wahrheit weint
irgendwo ganz still und sehr alleine
und das Schweigen sitzt im Zentrum
dieser Welt und frisst sich fest.
Trauer fließt hier durch die Straßen
und in schweren Menschenhirnen
mag sich kaum Erinnern wehren.
Schweigen ist's –
ein rundum Lärmen
frisst zu gern Gedankenfeuer …
(Copyright © 7. September 2014, Bernd Pol)
ein grad wie ein Nebeltreiben
und die Sterne oben zittern
kurz bevor sie ganz verglimmen.
Es ist als ob die Wahrheit weint
irgendwo ganz still und sehr alleine
und das Schweigen sitzt im Zentrum
dieser Welt und frisst sich fest.
Trauer fließt hier durch die Straßen
und in schweren Menschenhirnen
mag sich kaum Erinnern wehren.
Schweigen ist's –
ein rundum Lärmen
frisst zu gern Gedankenfeuer …
(Copyright © 7. September 2014, Bernd Pol)
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