Mittwoch, 12. April 2017

nachtgedanken

das reicht von meeresungeheuern
hin zum sternensterben
wo leben ist treibt
unruhe die welt

das reicht vom kleinsten teil
bis hin zur menschenmitte
und von dort zu ganzen universen
zum glück der großen ruhe
zum einssein aller werdewelt

das ist ein leben und bewegen
ein lieben in allgewaltgem maß
das sind die riesenwidersprüche
das sanfte das dann plötzlich hasst

ich schwimme durch mein weltenchaos
lass mich in lebensströmen treiben

und mitunter versinke ich
wie ein kristall im berg
im reinen glück aus
unendbarer ewigliebe

die welten nehm ich wie sie treiben
in allem aber doch mein innensein

das all dies trägt weit
übers wirklich werden
und bleibt doch teil
wahrer wunder welt

(copyright © 12.4.2017, bernd pol)

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